Die neuen Startdaten für die Pilates Präventionskurse für das erste Halbjahr 2026 sind online. Ab sofort könnt ihr die genauen Termine direkt auf der Präventionskursseite einsehen. Wann ihr euch für euren Wunsch-Kurs anmelden könnt, findet ihr in der Infobox beim jeweiligen Kurs. Hier geht es zu den Pilates-Kursen.
Hinweis: Die Präventionskurse ab März 2026 haben aktuell noch kein finales Enddatum, da es im April noch zu Verschiebungen kommen könnte. Je nachdem, ob in der Woche vom 20.04.26 Kurse stattfinden oder nicht, enden die Kurse dementsprechend eine Woche eher als in der Infobox angegeben (dort steht es jetzt so, als würden die Kurse am 20.04. und 21.04. entfallen). Aus diesem Grund werden die März-Kurse auch erst im neuen Jahr - Ende der KW4 - zur Buchung freigeschaltet.
Yoga. Da ich gerade an der Krankenkassen-Zertifizierung für den neuen Präventionskurs "Yoga in der Schwangerschaft" arbeite und meinen Pilates Rückbildungs- / postpartum Kurs komplett überarbeite, findet der reguläre Hatha Yoga Präventionskurs aus Zeitgründen aktuell nicht statt. Mögliche neue Startdaten für Yoga erfahrt ihr natürlich wie gewohnt per Newsletter oder zu gegebener Zeit hier auf der Website.
Vesti-was? Ja, gar nicht so einfach diese Begrifflichkeiten. Und dennoch wichtig, sie zu kennen, unterscheiden zu können, bzw. sie zu verstehen. Denn Beschwerden sind häufiger als man denkt und vor allem denken viele Betroffene, dass ihre Beschwerden normal wären. Sind sie aber nicht! In vielen Fällen lassen sich Symptome durch gezielte Maßnahmen positiv beeinflussen.
Ein kleiner Überblick:
Fangen wir an mit der Vulvodynie. Hierbei geht es um Schmerzzustände, Brennen, Stechen oder Jucken im Bereich der Vulva. Zur Vulva gehören der Venushügel, die Vulvalippen und die Klitoris.
Als nächstes die Klitorodynie, eine Unterform der Vulvodynie. Hierbei geht es um Schmerzzustände, Brennen, Stechen oder Pochen im Bereich der Klitoris.
Die Vestibulodynie ist ebenfalls eine Unterform der Vulvodynie. Hierbei geht es um Schmerzzustände, Brennen, Stechen oder Jucken - oft bei Berührung oder Druck auftretend - im Bereich des Vestibulum vaginae. Dies ist der Vulvavorhof und bezieht sich auf den Bereich unterhalb der Klitoris und zwischen den kleinen Vulvalippen und umfasst somit die Öffnungen der Harnröhre und der Vagina.
Und zum Schluss der Vaginismus. Hierbei geht es um Schmerzzustände in der Vagina durch unwillkürliches krampfartiges Zusammenziehen der Vaginal- und Beckenbodenmuskulatur. Dies kann gekennzeichnet sein durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder beim Einführen eines Tampons bis hin zur Unmöglichkeit Geschlechtsverkehr zu haben, einen Tampon- oder selbst den eigenen Finger einzuführen.




Gründe für solche Beschwerden können sehr vielschichtig und komplex sein, sodass hier nur einige Bespiele genannt werden, um den Rahmen dieses Beitrags nicht zu sprengen. 😉
Zu den häufigsten Ursachen zählen Verspannungen der Beckenbodenmuskulatur (z.B. nach Geburten, Operationen, Stürzen, Traumen) oder Nervenirritationen (z.B. vom Nervus pudendus), Verletzungen oder Erkrankungen der Haut, Verletzungen der Beckenbodenmuskulatur oder der Nerven. Narbengewebe und Verwachsungen, z.B. nach Dammrissen/schnitten oder Vaginal-/Labienrissen können ebenfalls zu Beschwerden führen. Auch hormonelle Veränderungen (z.B. in Schwangerschaft, Stillzeit und vor allem in den Wechseljahren) oder chronische Schmerzen durch Erkrankungen wie Endometriose können sekundäre Ursachen darstellen.
Was du tun kannst
Wenn du selbst betroffen bist: Du bist nicht allein und musst diese Situation nicht einfach hinnehmen. Erste Anlaufstelle ist hier natürlich deine Gynäkologin. Darüber hinaus ist die interdisziplinäre Begleitung hier sehr wichtig. Gynäkologisch spezialisierte Physiotherapeutinnen oder Osteopathinnen sowie Fachärztinnen im Bereich Endokrinologie, Orthomolekular Medizin oder Dermatologie können hier wertvolle Bausteine in deiner Therapie sein. Auch die naturheilkundliche Betrachtung von Faktoren wie Darmgesundheit, Immunologie und dem Vitalstoffhaushalt kann hilfreiche Ansätze bieten.
So langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu. Der Herbst ist in vollem Gange und wo der Oktober geblieben ist, fragen wir uns alle. Gefühlt einfach mal im Herbstwind weggeweht. Nun ist es bereits Mitte November und die to Do Liste für dieses Jahr bei vielen immer noch nicht abgearbeitet. Der Druck steigt. Dies oder das möchte ich doch auf keinen Fall mit ins neue Jahr nehmen und unbedingt vorher noch erledigen. Und da klopft auch schon bald die Advents-und Weihnachtszeit kräftig gegen die Tür und mit ihr, Vorbereitungen, soziale Veranstaltungen und vielleicht aufgeregte Kinderaugen, die auf einen gefüllten Adventskalender oder die Weihnachtswichtel warten. Wie soll ich das bloß alles schaffen? Diese Frage stellen sich Viele von uns. Eine Möglichkeit ist, die eigenen Ansprüche runterzuschrauben. Das fängt bei der to Do Liste an, die nun unbedingt dieses Jahr abgeschlossen werden soll. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass der ein oder andere Punkt doch mit ins nächste Jahr genommen werden kann. Was wäre so schlimm daran? Oft lässt allein der Druck nach, wenn du deine Einstellung diesbezüglich änderst.
Und was kannst du mitten im turbulenten Vorweihnachts-Alltag tun, um deinen schnelllebigen Film hin-und wieder kurz zu pausieren, bzw. wieder bei dir einzuklinken und einen Moment der Ruhe einzubauen, der dich wieder ein Stück zurück zu dir bringt?
Probier doch mal die 3-Minuten-Meditation. Wenn du kannst, leg dich dazu gerne flach auf den Boden in die Shavasana Position aus dem Yoga. Aber selbst unterwegs in der Bahn kannst du diese Mediation durchführen (am besten mit Noise Cancelling Kopfhörern auf den Ohren).

Mach es dir also so bequem wie möglich und schließe für einen Moment die Augen und lass deinen Atem etwas ruhiger werden.
Nun stellst du dir in Gedanken die Frage: "Wie geht es dir?" Und für eine Minute lang erzählst du dir in Gedanken, wie es dir geht. Lass dabei "gut" oder "schlecht" nicht die Antwort auf diese Frage sein. Spür hinein. Wie geht es dir? Erschöpft? Traurig? Wütend? Überfordert? Rastlos? Müde? Unglücklich? Glücklich? Freudig? Zufrieden? Stolz? Dankbar? Egal was kommt, lass es einfach da sein, ohne es zu bewerten. Am Anfang mag es vielleicht nicht so einfach sein, zu fühlen, wie es dir wirklich geht und dir fällt es vielleicht schwer, Worte für dein Empfinden zu finden. Das ist ganz normal. Je öfter du die 3-Minuten-Meditation übst, desto leichter wird es dir fallen, dich mit dir und deinen Gefühlen, deinem Gemütszustand zu verbinden. Vielleicht fällt dir am Anfang auch nur ein Wort ein und die Minute geht und geht nicht vorbei. Versuche diese eine Minute zu nutzen. Vielleicht fühlst du dich traurig. Dann kannst du dich in Gedanken fragen, was dazu geführt hat, dass du dich traurig fühlst und gehst mit dir selbst in den Dialog ohne zu werten, einfach erzählen.
Nachdem du dich eine Minute lang gefragt hast, wie es dir geht, folgt die zweite Minute. Hier übst du für eine Minute lang die tiefe Bauchatmung. Dazu legst du deine Hände auf deinen Unterbauch und beginnst tief in deinen Bauch einzuatmen, sodass dein Bauch ganz groß wird und sich nach außen in deine Hände wölbt und mit der langsamen und bewussten Ausatmung wird der Bauch wieder flacher. Die Einatmung erfolgt durch die Nase und die Ausatmung ebenfalls durch die Nase - oder, wenn dir danach ist, gerne auch durch den leicht geöffneten Mund ausatmen. "Einatmen tief in den Bauch durch die Nase, ausatmen langsam durch die Nase oder den Mund, Spannung abgeben, Bauch wird flach." Du kannst für diese eine Minute auch deine Atemzüge zählen. Das hilft dir, fokussiert bei deiner Atmung zu bleiben. Ein Atemzug beinhaltet die Ein-und die Ausatmung. Zähle also Einatmen 1 und Ausatmen 1, Einatmen 2 und Ausatmen 2 und so weiter.
Nachdem du für eine Minute bewusst und tief in den Bauch geatmet hast, übe nun für eine weitere Minute lang die Lichtmeditation. Dabei stellst du dir vor, dass deine Einatmung wie ein helles Licht ist, welches du durch deinen Körper schicken kannst. Dieses Licht symbolisiert neue und positive Energie und du möchtest deinen ganzen Körper damit erstrahlen lassen. Mit der Ausatmung hingegen, lässt du alle alten Spannungen und negative Energien einfach los, pustet diese also aus dir heraus (gerne durch den leicht geöffneten Mund). Du atmest also ein und stellst dir vor, wie dein gesamter Körper hell erstrahlt und mit der Ausatmung schickst du mögliche dunkle Stellen aus deinem Körper nach draußen. Wenn du etwas geübter bist, kannst du auch durch die einzelnen Körperteile gehen:
Einatmen in den Kopf, der ganze Kopf erstrahlt in hellem Licht. Ausatmen mögliche dunkle Stellen nach draußen "wegpusten".
Einatmen in den Hals, der ganze Hals erstrahlt in hellem Licht, Ausatmen, möglich dunkle Stellen nach draußen "wegpusten".
Es folgen: rechter Arm und Hand, linker Arm und Hand, rechte Brust, linke Brust, gesamter Brustkorb, Bauch, Becken und Kreuz, rechtes Bein und Fuß, linkes Bein und Fuß, und dann 3x der ganze Körper.
Alternativ zur Lichtmeditation kannst du dir in der dritten Minute für eine Minute lang ein inneres und äußeres Lächeln schenken, dich in Gedanken umarmen voller Dankbarkeit und Freude.
Natürlich kannst du all das auch zeitlich ausweiten und jeweils mehr als eine Minute üben - je nachdem wie viel Zeit du gerade hast.
Osteopathie ist in aller Munde und viele Menschen begeben sich regelmäßig vertrauensvoll in die Hände ihrer Osteopathin oder ihres Osteopathen. Doch was ist Osteopathie überhaupt und was genau ist der Unterschied zur Physiotherapie?
Das ist aus Sicht der Patientin oder des Patienten oft gar nicht so einfach. Denn es wird hier und da gedrückt, die Hände aufgelegt, Gelenke mobilisiert, die ein oder andere Übung gezeigt und Tipps für zu Hause mitgegeben. Bei der Osteopathie steht "der Mensch im Mittelpunkt" und nicht das Symptom / die Beschwerde. Die osteopathischen Herangehensweisen unterscheiden sich daher von Individuum zu Individuum. Doch auch die moderne Physiotherapie betrachtet schon lange nicht mehr nur den Ort des Problems, sondern analysiert ganzheitliche und individuelle Ursache-Folge-Ketten und untersucht den Körper auf mögliche Beeinträchtigungen von funktionalen Ketten des Bewegungsapparats. Wo liegt also der Unterschied? Dazu müssen wir uns zunächst einmal anschauen, was Osteopathie überhaupt ist und worum es dabei geht.

Die Osteopathie wurde im Jahre 1874 von Andrew Taylor Still begründet und ist eine umfassende, den gesamten Körper mit einbeziehende Form der Heilkunde, bei der Untersuchung und Therapie hauptsächlich manuell – also mit den Händen erfolgen.
Wie in den meisten naturheilkundlichen Methoden auch, bilden Körper, Geist und Seele aus Sicht der Osteopathie eine Einheit. Alle Systeme stehen miteinander in Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig in Struktur und Funktion. Kommt es zu funktionellen Einschränkungen einzelner Bereiche, so können andere Bereiche vermehrt unter Druck stehen. Ein besonderer Aspekt ist die Blutver- und entsorgung unseres Körpers. Die Osteopathie geht davon aus, dass der Organismus uneingeschränkt mit Sauerstoff versorgen werden- und alles durchlässig sein muss. Spannungen im Gewebe können hierbei nach osteopathischem Verständnis großen Einfluss nehmen.
Ziel der Osteopathie ist es, funktionelle Zusammenhänge von Beschwerden zu betrachten und den menschlichen Organismus durch manuelle Impulse in eine neue Ordnung zu begleiten. Auf diesem Weg soll der Körper dabei unterstützt werden, seine Eigenregulation (Homöostase) einzusetzen.






Die osteopathische Behandlung bezieht verschiedene Körpersysteme mit ein. Während die Physiotherapie ihren Schwerpunkt klassischerweise im Bewegungsapparat hat, erweitert die Osteopathie den Blickwinkel.
Die 3 Säulen der Osteopathie:
Das parietale System (der Bewegungsapparat mit Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien). Hier überlappen sich Osteopathie und Physiotherapie und die Behandlung des parietalen Systems / die genutzten Behandlungstechniken sind oft ähnlich bis gleich, wodurch es für Laien oft schwer zu unterscheiden ist, ob nun physiotherapeutisch oder osteopathisch gearbeitet wird.
Das viszerale System (die inneren Organe des Brustkorbs, des Bauchraums und des Beckens sowie deren bindegewebige Aufhängung).
Das craniosakrale System (Schädel-Wirbelsäulen-Kreuzbeinverbindung mit Gehirn, zentralem Nervensystem, Rückenmark und deren Flüssigkeiten).
Hinzu kommt in der Osteopathie die Betrachtung von Psyche, Lifestyle, Verhalten, Umwelt-, Sozial- und Familieneinflüssen sowie der Ernährung. Auch die moderne und ganzheitliche Physiotherapie bezieht diese Faktoren durchaus mit ein.
Insgesamt können wir also festhalten, dass eine gute moderne Physiotherapie Bewegungsmuster analysiert und für den individuellen Patienten funktionelle Lösungen erarbeitet. Dabei arbeiten Therapeutin und Patientin zielorientiert Hand in Hand zusammen. Die Kombination aus Mobilisationen, Weichteiltechniken, Dehnungen, Stabilisations-und Kräftigungsübungen sowie Hausaufgaben soll hier gezielt Schmerzen beeinflussen und die Beweglichkeit langfristig verbessern. Die Osteopathie erweitert diesen Blickwinkel konsequent auf alle Körpersysteme. Sie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit und untersucht, wie Spannungsfelder in einem System - etwa im Bereich der Organe (viszeral) oder des Nervensystems (craniosakral) - Wechselwirkungen mit dem Bewegungsapparat (parietal) eingehen können. So wird die Osteopathie häufig bei komplexen Fragestellungen eingesetzt, bei denen funktionelle Zusammenhänge zwischen verschiedenen Körpersystemen vermutet werden.











Die neuen Startdaten für die Pilates Präventionskurse ab Mitte Juli 2025 und ab Anfang Oktober sind online! Ab sofort könnt ihr die genauen Termine direkt auf der Präventionskursseite einsehen. Wann ihr euch für euren Wunsch-Kurs anmelden könnt, findet ihr in der Infobox beim jeweiligen Kurs. Hier geht es zu den Pilates-Kursen.
Hinweis: Die Präventionskurse ab Juli 2025 beinhalten eine zweiwöchige Sommerpause im August (KW33 und KW34). Das seht ihr aber auch anhand der Daten während des Buchungsprozesses.
Wann und ob es in diesem Jahr einen weiteren Yoga Präventionskurs geben wird, steht momentan noch nicht fest. Ein Start ab September ist evtl. vorgesehen. In Planung ist ebenfalls ein Präventionskurs "Yoga in der Schwangerschaft", der aber erst den Zertifizierungsprozess bei den Krankenkassen durchlaufen muss.
Mögliche neue Startdaten für Yoga erfahrt ihr natürlich wie gewohnt per Newsletter oder zu gegebener Zeit hier auf der Website.
Von Blaseninkontinenz oder Organsenkungen hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Doch wird immer noch verhalten darüber gesprochen, denn sie gehören in unserer Gesellschaft leider immer noch zu den Tabu Themen. Ist das Eis einmal gebrochen, stellt man erstaunt fest, wie viele Menschen im eigenen Umfeld davon betroffen sind. Viele assoziieren Inkontinenz oder Organsenkungen mit einem Alter fernab der 70. Doch dem ist ganz und gar nicht so.
Häufig kann es bei Frauen mit Einsetzen der Wechseljahre durch die hormonelle Veränderung zunehmend zu Beschwerden im Bereich des Beckenbodens kommen, beispielsweise unkontrollierter Urinverlust oder ein Fremdkörpergefühl durch ein nach unten drückendes Organ. Aber auch junge Frauen können schon von Beckenbodenthemen betroffen sein. Vor allem Schwangerschaft und Geburt können den Beckenboden und den Stütz-und Halteapparat der Organe stark beeinflussen. Ebenso LeistungssportlerInnen können je nach Sportart bereits im Kindes-oder Jugendalter mit Beckenbodenbeschwerden konfrontiert sein. Eine individuelle Abklärung und Therapie sind hier essenziell. Neben der manuellen Beckenbodenbehandlung und dem Beckenbodentraining mittels Übungen oder Biofeedback-Geräten, gibt es auch die so genannte Pessartherapie.
Formen und Funktionen
Pessare gibt es in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Sie bestehen aus flexiblem medizinischem Silikon (ähnlich einer Menstruationstasse) und sind für den langfristigen Gebrauch ausgelegt. Für den einmaligen Gebrauch gibt es hingegen auch Pessare, die einem Tampon ähneln und aus einem Schaumstoff bestehen.
Ein Pessar dient dazu, die Beckenorgane sanft zu stützen und ein Widerlager für die Harnröhre zu bilden. Ziel ist es, die Organposition im Alltag und bei körperlicher Belastung positiv zu unterstützen und den unwillkürlichen Urinverlust zu minimieren.
Auch während und nach einer Schwangerschaft können Pessare bei entsprechenden Beschwerden zum Einsatz kommen.
Individuelle Anpassung
Die individuelle Anpassung eines Pessars ist entscheidend. Gerne begleite ich dich bei der Auswahl und Handhabung in meiner Praxis. Falls deine Gynäkologin eine medizinische Notwendigkeit (z.B. Blaseninkontinenz oder eine Organsenkung) diagnostiziert, ist eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen möglich.








Was ist das und wozu das Ganze?
Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Faszien und Bindegewebe und verschließt unseren Beckenausgang nach unten. Auf ihm liegen direkt unsere Organe – ganze unten sind das die Harnblase, die Gebärmutter bei Frauen, und der Enddarm. Hätten wir keinen Beckenboden, würde unser Körperinneres einfach nach unten herausfallen.
Der Beckenboden ist für die Harn-und Stuhlkontinenz mitverantwortlich und hält unsere Organe an Ort und Stelle. Außerdem stabilisiert er unseren Beckengürtel beim Stehen und beim Gehen und richtet unser Becken auf. Der Beckenboden ist außerdem beteiligt beim Geschlechtsverkehr und beim Gebären eines Babys. Darüber hinaus trägt ein funktionsfähiger Beckenboden zu einem positiven Körpergefühl und innerer Stabilität bei.
Da der Beckenboden zu großen Teilen auch aus Muskulatur besteht, kann sich der Beckenboden verspannen (Hypertonus) oder aber auch zu schwach sein (Hypotonus) – so wie jeder andere Muskel auch verspannen- oder zu schwach sein kann.
Je nachdem, ob der Beckenboden verspannt-oder zu schwach ist, kann das verschiedene Herausforderungen mit sich bringen. Ganz offensichtlich kann der Beckenboden bei Harn- und / oder Stuhlinkontinenz und bei Organsenkungen involviert sein. Aber auch Beschwerden am Bewegungsapparat, z.B. der Lendenwirbelsäule, der Hüftgelenke, des Schambeins, des Kreuz-und / oder Steißbeins, des Kiefergelenks oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können auf eine Beteiligung des Beckenbodens zurückzuführen sein. Verletzungen und die Entwicklung von Narbengewebe können ebenfalls eine Rolle spielen, wie beispielsweise bei Dammschnitten und Damm- oder Vaginalrissen bei vaginalen Geburten.
Ein Beckenboden Check-Up kann sinnvoll sein, um eine mögliche Beteilung des Beckenbodens an vorliegenden Beschwerden oder Symptomen einzuschätzen und die Ergebnisse in den Therapieplan einzubeziehen.
Wie läuft ein Beckenboden Check-Up ab?
Der Beckenboden Check-Up in meiner Praxis wird nach dem internationalen Pelvic Cycle System (PECY) von Sanfem pro im Liegen und im Stehen durchgeführt. Bei der Untersuchung beurteilen wir die Anspannungsfähigkeit, die Kraft und die Entspannungsfähigkeit deiner Muskulatur. Neben der Untersuchung des Beckenbodens werden auch die Bauchmuskulatur und die Lagebeziehung der Beckenorgane beurteilt.
Wann kann ein Beckenboden Check-Up sinnvoll sein?




Die neuen Startdaten für die Pilates Präventionskurse ab Mitte April 2025 sind online! Ab sofort könnt ihr die genauen Termine direkt auf der Präventionskursseite einsehen. Wann ihr euch für euren Wunsch-Kurs anmelden könnt, findet ihr in der Infobox beim jeweiligen Kurs. Hier geht es zu den Pilates-Kursen.
Wann und ob es in diesem Jahr einen weiteren Yoga Präventionskurs geben wird, steht momentan noch nicht fest. Der aktuell laufende Kurs geht noch bis Anfang / Mitte Mai.
Mögliche neue Startdaten erfahrt ihr natürlich wie gewohnt per Newsletter oder zu gegebener Zeit hier auf der Website.
Mit Zwiebeln kann man mich ja echt jagen, vor allem mit rohen. Schön durchgekocht in Curry, Suppen und Eintopf, kein Problem. Aber roh, geht gar nicht. Kein Wunder, dass mein 7-jähriges Ich nicht begeistert war als meine Mutter mir irgendeinen Zwiebelbrei gegen Husten und Halsschmerzen andrehen wollte. Ich musste würgen und damit hatte sich das Thema erledigt. Husten war lange Zeit kein Thema mehr für mich. Eigentlich hatte ich seit der Kindheit keinen richtigen Husten mehr gehabt, wenn ich erkältet war. Letztes Jahr im Februar hatte ich dann aber plötzlich einen Husten, der sich gewaschen hatte. Ich habe mir fast die Lunge aus dem Leib gehustet, das kannte ich gar nicht, denn für Husten war ich noch nie anfällig. Ich schätze, das liegt an der Pandemie und den jahrelangen Vorkehrungsmaßnahmen, sodass unsere Immunsysteme erstmal neu lernen müssen, alle zuvor bekannten Viren wieder effektiv bekämpfen zu können. Wie dem auch sei. Ich wollte den Husten schnellstmöglich loswerden. Neben
musste noch ein neues Hausmittel her. Ich wagte also mutig den Schritt zur Zwiebel - (Kommentare meiner Familie und Freunde wie "OMG. Jetzt ist sie wirklich krank, wenn es soweit kommt." unterschreiben, welchen Mut ich dafür aufbringen musste, haha). Und was soll ich sagen? Es ist gar nicht mehr so schlimm wie vor 30 Jahren und es tut dem Hals und Husten wirklich gut. Ich braute mir also einen Zwiebeltee und stellte einen Zwiebelhustensaft her. Bis auf etwas Zwiebelmundgeruch gibt es keine Nebenwirkungen. 😉
Für den Zwiebeltee
Für den Zwiebelhustensaft
Viel Freude beim Ausprobieren und gute Besserung!





Als ich 2012 in meinem ersten Job als Physiotherapeutin in einer ambulanten Praxis anfing, beschäftigte ich mich zunehmend mit der Stärkung meines Immunsystems. In einer Praxis ist man naturgemäß ständig in engem Kontakt mit vielen Menschen, gerade auch in den typischen Erkältungsmonaten. Ich wollte meine eigene Energie und Vitalität erhalten und mich nicht ständig anstecken und selbst krank werden. Über die Jahre habe ich daher eine persönlich ganzheitliche Routine zur Stärkung meines Immunssystems entwickelt, die ich and dieser Stelle teilen möchte.
Was ich täglich mache:
| Supplements, die ich täglich für mein Immunsystem nehme: Darmflorabakterien Vitamin D3+K2, dazu kombiniere ich Magnesium und Calcium für eine bessere Aufnahme Zink und B-Vitamin Komplex (hier nehme ich ein speziell für mich hergestelltes Produkt aus einer Apotheke) Vitamin C hochdosiert Omega 3 Algenöl Hierbei ist allerdings immer zu beachten, dass eine regelmäßige Vitalstoffanalyse mittels Blutbild durchgeführt werden sollte, um deinen persönlichen Bedarf zu ermitteln. Dies gilt vor allem für die richtige Dosierung der einzelnen Supplements, vor allem von Vitamin. Ich nehme daher z.B. auch Selen, Jod und Eisen ein, da ich hier häufig, bzw. schnell im Mangel bin. Dies ist aber von Person zu Person unterschiedlich, daher vorher abklären! Außerdem nehme ich immer mal wieder für 2 Monate Amla (indische Stachelbeere) ein sowie Kurkuma. Wenn mein Körper in fordernden Zeiten mehr Unterstützung braucht, ergänze ich meine Routine kurzzeitig durch: - noch mehr rohen Ingwer kauen / im Mund haben - losen Thymian und Salbeitee in Bio-Qualität - biologisches und reines Thymianöl in den Diffusor über Nacht - ein wenig mehr von meiner täglichen Dosis Vitamin D3 und C - Propolis - Schwarzkümmelöl - Oreganoöl - Amla und Kurkuma, s.o. So helfe ich meinem Körper dabei, in seiner Kraft zu bleiben. |
Was ich nicht täglich mache, aber gut für das Immunsystem ist:
Ich möchte hier noch einmal explizit darauf hinweisen, dass dies meine persönliche Routine ist, die meiner persönlichen Gesundheitsförderung dient und die Konsultation eines Arztes oder Therapeuten keineswegs ersetzt.
