Mit Zwiebeln kann man mich ja echt jagen, vor allem mit rohen. Schön durchgekocht in Curry, Suppen und Eintopf, kein Problem. Aber roh, geht gar nicht. Kein Wunder, dass mein 7-jähriges Ich nicht begeistert war als meine Mutter mir irgendeinen Zwiebelbrei gegen Husten und Halsschmerzen andrehen wollte. Ich musste würgen und damit hatte sich das Thema erledigt. Husten war lange Zeit kein Thema mehr für mich. Eigentlich hatte ich seit der Kindheit keinen richtigen Husten mehr gehabt, wenn ich erkältet war. Letztes Jahr im Februar hatte ich dann aber plötzlich einen Husten, der sich gewaschen hatte. Ich habe mir fast die Lunge aus dem Leib gehustet, das kannte ich gar nicht, denn für Husten war ich noch nie anfällig. Ich schätze, das liegt an der Pandemie und den jahrelangen Vorkehrungsmaßnahmen, sodass unsere Immunsysteme erstmal neu lernen müssen, alle zuvor bekannten Viren wieder effektiv bekämpfen zu können. Wie dem auch sei. Ich wollte den Husten schnellstmöglich loswerden. Neben
musste noch ein neues Hausmittel her. Ich wagte also mutig den Schritt zur Zwiebel - (Kommentare meiner Familie und Freunde wie "OMG. Jetzt ist sie wirklich krank, wenn es soweit kommt." unterschreiben, welchen Mut ich dafür aufbringen musste, haha). Und was soll ich sagen? Es ist gar nicht mehr so schlimm wie vor 30 Jahren und es tut dem Hals und Husten wirklich gut. Ich braute mir also einen Zwiebeltee und stellte einen Zwiebelhustensaft her. Bis auf etwas Zwiebelmundgeruch gibt es keine Nebenwirkungen. 😉
Für den Zwiebeltee
Für den Zwiebelhustensaft
Viel Freude beim Ausprobieren und gute Besserung!